Giulio Cesare in Egitto – Deutsche Oper Berlin
© Nancy Jesse
Wenn Musik sichtbar wird – Händels „Giulio Cesare“ als sinnliches Gesamterlebnis. Diese „Giulio Cesare“-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin entfaltet ihre größte Kraft dort, wo Musik nicht nur erklingt, sondern sichtbar und körperlich erfahrbar wird. Sie ist weniger eine tiefschürfende Deutung als ein bewusst sinnliches Theatererlebnis – eines, das ganz auf Wirkung, Präsenz und Spielfreude setzt.
Rossinis „L’Italiana in Algeri“ – Deutsche Oper Berlin – Champagner, Klamauk und überschäumende Spielfreude
© Eike Walkenhorst
Es beginnt mit Rossini, wie man ihn liebt: leicht, funkelnd, voller rhythmischer Energie. Die Musik perlt wie Champagner – und trägt einen Abend, der sich ganz der Lust am Spiel verschreibt.
Lohengrin – Deutsche Oper Berlin – Ein Lehrstück über Populismus und Heilsversprechen
Kasper Holten stellt in seiner Berliner Inszenierung diese Dimension unübersehbar ins Zentrum: Ein verelendetes, orientierungsloses Volk sehnt sich nach einem Führer. Und so erscheint der Schwanenritter nicht nur als mythischer Held, sondern als Projektionsfläche für kollektive Wünsche, für die Hoffnung auf Ordnung, Gerechtigkeit und Rettung.
Don Carlo – Eine Oper als politisches Beben- Deutsche Oper Berlin
Verdis düstere Machttragödie trifft in Berlin den Nerv der Zeit – musikalisch überwältigend, inszenatorisch beklemmend aktuell, emotional tief bewegend
Frau ohne Schatten – Deutsche Oper Berlin
© Matthias Baus
Tobias Kratzers Inszenierung von Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ zeigt eindrucksvoll die zeitlose Relevanz der Oper .
William Forsythe – Deutsche Oper berlin
Das Staatsballett würdigt in einer Hommage die bahnbrechenden Werke des legendären Choreografen William Forsythe. Seit den 1970er Jahren hat Forsythe das traditionelle Ballett mit innovativen Ansätzen revolutioniert, indem er den menschlichen Körper von konventionellen Einschränkungen befreite und das Tanzvokabular erweiterte. Die Deutsche Oper Berlin präsentiert drei Stücke des amerikanischen Meisters, die längst zu modernen Klassikern geworden sind.
Aida – Staatsoper Berlin
© Herwig Prammer
Verdis Aida an der Berliner Staatsoper präsentiert sich als ein Abend voller Spannungen – zwischen musikalischer Qualität und einer Regie, die ebenso ambitioniert wie widersprüchlich wirkt.
Michael Thalheimer inszeniert Wagners „Tristan und Isolde“ – Deutschen Oper Berlin
© Bernd Uhlig
Michael Thalheimer inszeniert Wagners „Tristan und Isolde“ an der Deutschen Oper Berlin als Meditation über Licht, Liebe und Leere. Die 260 Lampen sind keine Dekoration, sondern ein Symbol des Menschseins – ein flackerndes, endliches Leuchten im Dunkel. In dieser strahlenden Verdunkelung zeigt sich Wagners Werk in seiner reinen Form: als Musik der Sehnsucht, als Licht, das vergeht, während es am hellsten brennt.
Lash – Deutsche Oper Berlin

© Simone Schmidt
Rebecca Saunders’ Oper Lash ist kein gewöhnlicher Opernabend – sie ist ein radikales Erlebnis, das die Grenzen des Hör- und Sehbaren sprengt. Was dem Publikum zugemutet wird, ist eine massive Überforderung aller Sinne: Musik, Sprache und visuelle Ebenen greifen nicht harmonisch ineinander, sondern erzeugen ein Fragmentarium, das mehr intellektuell dekonstruiert als emotional erfahrbar ist.
Tristan und Isolde – Deutsche Oper berlin
Am 10. November 2024 präsentierte die Deutsche Oper Berlin eine beeindruckende Inszenierung von "Tristan und Isolde", die ihre Zuhörer an einem grauen Novembertag mit den majestätischen Klängen von Wagner verzauberte. Die mitreißende Musik entführte das Publikum in die tiefen Gefühlswelten der Protagonisten und erinnerte uns daran, warum diese Oper als eines der bewegendsten Liebesdramen der Musikgeschichte gilt.
Turandot – Deutsche Oper
Lorenzo Fioronis Inszenierung von Turandot an der Deutschen Oper Berlin polarisiert – und das nicht nur durch ihren radikalen Bruch mit traditionellen Interpretationen.




