Theaterrezensionen

Die große Duse

Copyright der Aufnahmen © Simone Schmidt

Die szenische Lesung gab tiefe Einblicke in das Leben und Innenleben der großen Duse. Es ist immer wieder faszinierend Einblicke in die Vielschichtigkeit menschlicher Psyche zu bekommen.

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Das Leben des Vernon Subutex

Copyright der Aufnahmen © Thomas Aurin

Es ist etwas schwierig den Theaterabend zusammen zu fassen, weil das Theaterstück sehr viele verschiedene Ebenen auffächert. Der Hauptdarsteller befindet sich in einer schweren sozialen Abstiegssitutation.

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Erde – Duato

Copyright der Aufnahmen © Fernando Marcos

Der spanische Choreograf, Nacho Duato ist kein unbekannter in der Berliner Tanzszene.  Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Intendant des Staatsballetts Berlin. Mit seinem aktuellen Stück Erdegreift er ein Thema auf, dass aktueller nicht sein könnte. Es geht um den Umgang mit der Erde, der Verschwendung von Ressourcen und um den Klimawandel.

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Himbeerreich – Deutsches Theater

Das Theaterstück Himbeereich lebt nicht von der Inszenierung. Diese wirkt sehr steif und statisch. Sie lebt von den authentischen Textfragmenten der hochkarätigen Insider und Verantwortlichen für die Finanzkrise. Erschreckendes kommt auf die gläserne und stählerne Theaterbühne. Bekenntnisse, die unsererer Wirklichkeit meist verschlossen bleiben. Der Regisseur Andreas Veiel hat über Jahre Gespräche mit ehemaligen und aktivem Bankern aus den Führungsetagen der großen Finanzinstitute gesprochen.
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Fear

Copyright der Aufnahme ©ArnoDdeclair

Das Theaterstück Fear läuft bereits seit einem Jahr in der Volksbühne. Seit der Premiere am 25. Oktober 2015 gab es immer wieder Drohungen gegen die Schaubühne wegen dem Pegida- und AfD-kritischen Theaterstücks.
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Dritte Generation

Das Stück von Yael Ronen ist ein "work in progress". In einem Versuchslabor begegnen sich Isralis, Palestinenser und Deutsche. Die dritte Generation nach dem Holocaust und der Nakba (Flucht und Vertreibung von 700.000 Palästinensern aus Palestina im Mai 1948) verarbeiten gemeinsam ihre Familiengeschichte.

Die Situation eskaliert.

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William Forsythe – Deutsche Oper berlin

Das Staatsballett würdigt in einer Hommage die bahnbrechenden Werke des legendären Choreografen William Forsythe. Seit den 1970er Jahren hat Forsythe das traditionelle Ballett mit innovativen Ansätzen revolutioniert, indem er den menschlichen Körper von konventionellen Einschränkungen befreite und das Tanzvokabular erweiterte. Die Deutsche Oper Berlin präsentiert drei  Stücke des amerikanischen Meisters, die längst zu modernen Klassikern geworden sind.

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Michael Kohlhaas – Schaubühne Berlin

Foto: Gianmarco Bresadola

Die Kleist- Vorstellung in der Schaubühne Berlin war eine tolle und intensive Performance, die mit wirksamen Bühnenbildeffekten beeindruckte.

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Der Volksfeind – Schaubühne Berlin

Das Stück geht über zweieinhalb Stunden ohne Pause. Trotzdem ist sehr kurzweilig und Zeit vergeht wie im Fluge. Das liegt an den musikalischen Einlagen und am interessanten und aktuellen politischen Stoff.

Höhepunkt des Stückes ist als Dr. Stockhausen vor einer schnell improvisierten Gemeindeversammlung die Bürger über die   wahre Wasserqualität aufklären will. Das Licht auf der Zuschauerbühne wird hell aufgedreht und das Publikum ist Gemeinde und man spürt wie sich die Realitätsebenen verschieben durch einfache, aber raffinierte Tricks, da sich ein Teil der Schauspieler auch im ehemaligen Publikumsraum bewegen und durch Zwischenrufe Authentizität herstellen.

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Empire

Copyright der Aufnahme ©Marc Stephan

In dem dokumentarischen Theater von Milo Rau berichten die Protagonisten sehr authentisch und biografisch über ihre Heimat, Fluchtursachen und ihre religiöse Erziehung. Dabei nimmt sich das Stück sehr viel Zeit, sich in die Gedanken- und Gefühlswelten der Schauspieler Einblick zu nehmen. Es sind berührende Geschichten und das Gefühl, dass durch diese persönlichen Geschichten ein besseres Verständnis entsteht und es mehr dieser selbstoffenbarenden Geschichten brauch, ja ein gegenseitiges Zuhören als Voraussetzung für ein Zusammenleben. Wenn jemand voller sympathie zuhört, so Milo Rau, kann es kein gar nicht mehr an Erlösung auf der Welt geben.
Das Stück ist ein Schauspiel ohne Spiel. Die Schauspieler interagieren so gut wie gar nicht miteinander. Jeder bleibt bei sich und seinem biographisch Erlebtem.

Unterwerfung

 

Die Inszenierung Unterwerfung nach dem Roman von Michel Houellebecq ist gelungen. Es ist in der Vielschichtigkeit und Komplexität sehr ungewöhnlich, wie die Hauptfigur immer wieder in der Gefahr ist, ins bodenlose zu stürzen.

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Travelogue

Travelogue I - Twenty to eight ist der erste Teil der Travelogue-Trilogie, welche im Jahr 1993 von Compagnie Sasha Waltz & Guests   uraufgeführt wurde.   Das Stück wurde zum Welterfolg und begründet den heutigen weltweiten Erfolg mit zahlreichen Stücken von Sascha Walz.

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